Inklusionsbegleitung

Dabei sein von Anfang an

In NRW können Sie als Eltern selbst entscheiden, ob Sie für Ihr Kind mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung die allgemeine Regelschule oder eine Förderschule wählen.

Nach unserem Verständnis von Inklusion gehören Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf mitten in die Gesellschaft – in die Schule und die Kindertagesstätte, wo sie sich und ihre Talente im alltäglichen Kontakt Gleichaltrigen entwickeln können. Auf diese Weise erleben sie schon im Kinder- und Jugendalter eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft.

Viele Kinder und Jugendliche schaffen dies dank der regelhaft vorgesehenen Unterstützungen (therapeutisches Personal, technische Hilfsmittel, angepasste Klassenräume usw.) ohne größere Probleme. Andere hingegen benötigen eine intensivere individuelle Begleitung. Diese Unterstützer*innen nennen wir „Inklusionsbegleiter*in“.

Wir qualifizieren Frauen und Männer darin, Kindern mit Förderbedarf im Schul- und Kita-Alltag zur Seite zu stehen. Dabei orientieren wir uns immer am individuellen Förder- und Unterstützungsbedarf des einzelnen Kindes/Jugendlichen. Immer gilt für uns dabei das Prinzip von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun!“.

Diese individuelle Förderung ist in jeder Kita und in jeder Schule möglich. Kinder mit Beeinträchtigung haben einen Rechtsanspruch darauf.

Welche Unterstützung in welchem Umfang im Einzelfall als angemessen betrachtet und bewilligt wird, ist der individuellen Prüfung durch die Ämter vorbehalten. Diese entscheiden auf der Grundlage vorhandener Diagnosen oder mit Hilfe der Gesundheitsämter.
Möchten Sie als Eltern eine Inklusionsbegleitung für Ihr Kind beantragen? Dann wenden Sie sich an folgende Stellen:

Amt für Menschen mit Behinderung
Kreis Mettmann
Schwarzbachstr.10
40822 Mettmann

Dieses Amt ist zuständig für alle nicht schulpflichtigen Kinder und alle Schüler*innen mit primär körperlicher oder geistiger Behinderung.

Jugendamt Ihres Wohnortes
Das kommunale Jugendamt ist zuständig, wenn schulpflichtige Kinder in ihrer Bildungsentwicklung und ihrer gesellschaftlichen Teilhabe bedroht sind aufgrund von Störungen, die sich über das Verhalten auswirken und zu seelischer Behinderung führen können.

Haben Sie Fragen zur Inklusionsbegleitung? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Ihr Ansprechpartner:

Peter Horn

 

 

 

Peter Horn
Telefon: 02104/9707-55
E-Mail: peter.horn@awo-kreis-mettmann.de