Psychosoziale Betreuung Substituierter

Der Begriff „Opiatsubstitution“ bedeutet die regelmäßige Behandlung eines heroinabhängigen Menschen mit einem Ersatzstoff (z.B. Methadon oder Subutex) unter ärztlicher Aufsicht.

Die psychosoziale Betreuung Substituierter durch Sucht- und Drogenberatungsstellen ist ein Bestandteil der Substitution nach den Richtlinien der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger.

Im Rahmen des „Vertrags über die psychosoziale Betreuung als Teil der Substitutionsbehandlung drogenabhängiger Menschen im Kreis Mettmann“ werden substituierte Menschen aus Monheim, Langenfeld und Hilden durch unsere Beratungsstelle betreut.

Die Inhalte der PSB sind angelehnt am „Konzept zur psychosozialen Betreuung substituierter Drogenabhängiger im Kreis Mettmann“.

Dazu bieten wir Beratung, Unterstützung und Begleitung bei:

  • Existenzsicherung
  • Schuldenregulierung
  • psychischer Stabilisierung
  • Gesundheitsfürsorge
  • Wohnraumsicherung
  • justiziellen Angelegenheiten
  • der schulischen und beruflichen Integration

Die Substitutionsbehandlung in Verbindung mit der PSB soll der Überlebenssicherung der Klient*innen dienen und zur Verbesserung und Stabilisierung des Gesundheitszustands beitragen. Die Existenz der Klient*nnen soll gesichert werden (Finanzen, Wohnen, Arbeit usw.), um eine Basis zu schaffen. Mit dieser Basis können weitere Schritte in Richtung Eigenständigkeit und Selbstbestimmung gegangen werden wie z.B. Teilnahme am Arbeitsleben, Auseinandersetzung mit der Suchterkrankung und Inanspruchnahme weiterführender Hilfen.

Haben Sie den Wunsch nach weiteren Informationen oder einem persönlichen Gespräch? Rufen Sie uns gerne an!

Ihre Ansprechpartner*innen:

Dieter Requadt
Fachbereichsleitung
Tel.: 01520 / 1659 – 154
E-Mail: dieter.requadt@awo-kreis-mettmann.de

Christiane Kerber
Tel: 01520 / 1659 – 109
E-Mail: christiane.kerber@awo-kreis-mettmann.de

Saskia Mück
Tel: 01520 / 1659 – 149
E-Mail: saskia.mueck@awo-kreis-mettmann.de