Klima Kompass: #11 Sparperlatoren und Durchflussmengen regulieren

Kurzbeschreibung der Maßnahme
In Sanitärbereichen sozialer Einrichtungen (Kitas, Jugendwohngruppen, Verwaltung) wird Wasser täglich von vielen Nutzenden verwendet – beim Händewaschen, Duschen, Küchenarbeiten. Häufig sind Hähne oder Duschköpfe mit hohem Durchfluss ausgestattet, was zu unnötigem Wasser- und Energieverbrauch führt (insbesondere beim Warmwasser). Durch den Einsatz von Sparperlatoren, Durchflussbegrenzern oder luftdurchmischenden Strahlreglern wird der Verbrauch reduziert, ohne dass der Wasserdruck merklich leidet. Dies senkt Kosten, entlastet die Infrastruktur und stärkt gleichzeitig das Bewusstsein für Ressourcenschonung.
Einsparpotenzial in Zahlen
Sparmaßnahmen bei Wasserhähnen und Duschköpfen können den Wasserverbrauch um 30-50 % reduzieren; bei Warmwasser ergibt sich ein doppelter Effekt (Wasser + Energie).
Call-to-Action für AWO-Einrichtungen
- Sanitärbereiche prüfen: starker Wasserstrahl? hoher Geräuschpegel?
- Bei Bedarf Sparperlatoren einbauen oder melden.
- Nutzer*innen sensibilisieren: „Wasser ist kostbar – jeder Tropfen zählt“.
Spartipp für Zuhause
- Sparperlatoren kosten wenige Euro – amortisieren sich meist im ersten Jahr.
- Beim Duschen statt Baden deutlich Wasser sparen.
Weiterführende Links / Vertiefung